Mittwoch, 15. Oktober 2008

Von Lima nach Caracas....ein schwieriges Unterfangen

Ja, also, ich habe ja bereits ein paar weniger schoene Sachen ueber Caracas gehoert und bin wirklich froh, dass mich hier AIESECer in Empfang nehmen. Aber das es letztendlich so schwierig sein wuerde herzukommen, dass war mir wirklich nicht bewusst. Im Hostel wurde ich informiert, dass man 3h vor Abflug am Flughafen sein soll, einen Rat den ich beinahe gaenzlich ignoriert und dann zum Glueck doch noch beherzigt habe. Denn kaum stand ich am Ticketschalter von LAN Peru zerbrach meine kleine heile Welt auch schon in tausend Scherben. Denn neben meinem Ticket wollte die Dame eben auch meine Einladung aus Venezuela haben - Einladung?! Hmmm, denke ich mir, gar nicht dumm, frage ich eben einen der AIESECer ob sie mir schnell eine Email mit einer Einladung schicken koennen. Schade nur, dass diese Einladung von einem Familienangehoerigen sein muss...ja, wie ihr euch denken koennt habe ich einen gewissen Engpass an venezuelanischen Familienangehoerigen. Sonst kann sie mich leider nicht in den Flieger lassen!!!! Waaasssss?????? Schon durchaus ein bisschen nervoes (den schliesslich geht mein Flug nach Frankfurt nunmal von Caracas aus) frage ich die freundliche Dame, der das natuerlich auch alles furchtbar leid tut, ob es nicht auch eine andere Loesung gibt. Und, lucky me, die gibt's. Puh. Man braucht eine Hotelreservierung. Haeh?! Wie bitte, aber ich uebernachte doch bei Bekannten, kann ich nicht einfach deren Adresse angeben? Offensichtlich nicht. Also schickt die Dame mich in ein Internetcafe, ich reserviere ein Hotel in das ich nie gehen werde und komme zurueck zum Schalter. Und was dann, sie erzaehlt mir, ich soll doch bitte zur Krankenschwester gehen. Wie bitte???? Ja, das war der Moment indem ich aufgehoert habe vertrauen in meine Spanischkenntnisse zu haben, und die Dame von LAN gebeten habe, Englisch zu sprechen. Nicht dass das alsbald fuer mehr Klarheit gesorgt haette....nach einer Weile konnte ich jedoch herausfinden, dass sie nur eine Gelbfieberimpfbescheinigung brauchte. Na, Kleinigkeit, ich kann noch Cholara, Typhus, Tollwutt und Co drauflegen. Nach diesem ganzen Durcheinander war ich also mehr als froh, dass ich in den Flieger durfte - und das ich brav war und tatsaechlich 3h frueher am Flughafen war....

Uebrigens, wer glaubt die Formalitaeten in Caracas selbt waeren stressig gewesen, der irrt gewaltig. Der freundliche Grenzbeamte stempelte meinen Pass und wuenschte mir einen schoenen Tag. Ach, und meine Hotelreservierung oder die Impfbescheinigung? Nein, die haben ihn wirklich nicht im geringsten interessiert....

Also, schon alles mehr als merkwuerdig. Im Flughafen wurde ich dann von 2 AIESECern in Empfang genommen, die extra fast 4h gefahren sind. Krass, aber wirklich sehr nett. Mein erster Eindruck von Caracas ist auch mehr als positiv. Also dafuer, dass es die gefaerhlichste Stadt Suedamerikas, und die zweitgefaehrlichste Stadt der Welt (nur noch geschlagen von Bagdad, aber die haben mit dem Krieg ja auch einen unfairen Vorteil...) sein soll, praesentiert sie sich mir mehr als gut. Ich wohne hier aber auch in einem sehr guten Viertel bei der Vorsitzenden von AIESEC in Venezuela, mitten auf einem Berg mit Blick runter auf die Stadt. Sehr huebsch. Generell ist mir uebrigens was recht interessantes aufgefallen: Ich glaube ich war noch nie in einer Stadt, die mich so sehr an die USA erinnert hat. Die Skyline, die Haeuser, die Kuehlschraenke, der Food Court in der Uni (inkl. Domino's Pizza und Co.), selbst die Bilder die hier im Haus stehen sehen eins zu eins aus wie die Kaminbilder in mittleren Westen. Wirklich krass, ob das wohl jemandem bewusst ist???
Und im naechsten Eintrag: Studentenproteste und mein Alltag in Caracas.

Lima oder doch nur Miraflores?

Mal wieder in einer Hauptstadt. Nach allem was mir Leute unterwegs erzaehlt haben, dachte ich wirklich, die Stadt sei dreckig, haesslich und nicht wirklich modern. Und was muss ich mich korriegieren....also gut, ich war in Miraflores, einem Stadtteil von Lima, der genausogut zu London gehoeren koennte. Aber das war schon krass, super modern, gleich 2 Starbucks um die Ecke (jipie, endlich mal wieder tollen Kaffee) und der groesste Mc Donald's den ich je gesehen habe. Von daher, von Lima kann ich nicht wirklich was erzaehlen, aber dafuer war Miraflores wirklich cool. Ich bin Samstag abends angekommen und gleich mal auf Freundefinder-Tour gegangen. Habe in der Bar im Hostel auch gleich ein paar nette Leute kennengelernt und so sind wir dann ein bisschen spaeter gemeinsam in einen Club gezogen. Und jetzt kann ich es endlich sagen, ich habe Korruption erlebt! Die Schlange vorm Club war naemlich echt lang, aber einer der Jungs kannte den Tuersteher vom letzten Mal, und so hiess es nur "propiname" und 2 Soles pro Nase spaeter waren wir dann auch drin. Ok, dabei handelt es sich umgerechnet um 25 cent, aber immerhin, mein erster bribe :-) Der Abend wurde land, die Nacht kurz und daher war auch nur der naechste Tag nur zur Haelfte nutzbar. Aber fuer einen weiteren Starbucksbesuch hat's gereicht :-) Trotz weniger schoenem Wetter habe ich mir in der zweiten Tageshaelfte noch die Stadt angeschaut, war am Strand, in der Mal und habe einfach mal wieder das Grossstadtleben genossen. Egal wie sehr mir die Natur auch gefaellt, ich bleibe eben doch ein Citygirl ;o

Nasca und die Geoglythen

Also, dass nenne ich mal eine Mittagspause. Nach 16h im Bus von Puno auf dem Weg nach Lima bin ich in Nasca aus dem Bus gehuepft, habe mich zum Flughafen fahren lassen und habe anschliessend eine kleine Cessna geboardet um ueber die Nasca Lines (die Geoglythen) zu fliegen. Das spannende an denen ist eigentlich mal wieder, dass man mal wieder nur sehr wenig darueber weiss. Die Nasca Lines stammen von einer Prae-Inka Kultur und bilden verschiedene Tiere und geometrische Formen ab. Sie sind zum Teil ueber hundert Meter lang und auch nur aus der Luft wirklich gut zu sehen. Man weiss nicht so wirklich was diese Wuestensandkunstwerke sollen, aber einige geben sher akurat den Verlauf der Sonne wider, andere markieren Wasserverlaeufe. So ganz wird man das Raetsel wo nie loesen, aber auf jeden Fall sind sie huebsch anzusehen. Und wenn das nicht mal ein netter kleiner Ausflug in der Mittagspause war....

Danach bin ich zurueck zum Busterminal und keine 3h nachdem ich meinen ersten Bus verlassen hatte, sass ich auch schon wieder im naechsten Richtung Lima. Puh, diesmal nur 7.30h :-)

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Puno: Islas Uros y Taquile

Dienstag abend nahm ich den Bus von Cusco nach Puno. Nach einer recht schlaflosen Nacht im Kühlschrank (wie gross, Califaction - ha - Eisblumen an den Scheiben sag ich da) kam ich morgens um 6Uhr mit einer Stunde Verspätung in Puno an. Da ich für eben diese Zeit mit Annette und Rachema, zwei neuen amerikanischen Bekannten aus Cusco, am Hafen verabredet war konnte ich nur noch schnell in ein Taxi springen und schon ging der Tag los. Die beiden waren schon einen Tag früher nach Puno gefahren und Mittwoch morgen wollten wir dann gemeinsam zu den Inseln Uros und Taquila fahren. Überraschenderweise hat im Zeitalter der mobilen Kommunikation das ganze trozt meiner Verspätung und fehlernder Mobiltelefone alles super geklappt. Mal wieder fällt mir auf, dass das Leben auch ohne einige, von mir sonst als Essentials betrachtete Dinge, sehr gut funktioniert. Aber weiter:

Nachdem wir ein Boot gefunden hatten ging die Reise auf dem Lago Titicaca los. Zuerst zu den Inseln der Uros. Das besondere an diesen 40 winzigen Inslen ist, dass sie alle künstlich sind und bereits in der präinka Zeit gebaut wurden. Die Uros nehmen dazu Schilf und schon haben sie eine neue Insel. Sehr spannend, aber leider auch ein bisschen zu touristisch das ganze. Danach schipperten wir nochmal 2h zu der Insel Taquila, die ürbrigens bekannt ist für die strickenden Männer. Die andereren Leute auf unserem Boot sind dann wieder zurück, wir allerdings sind noch über nacht geblieben. Sehr lustig, sobald die Touristen weg sind sieht man dann auch die Kinder mit iPod und die traditionellen Tragetücher verschwinden in Rucksäcken ;o Tortzdem ist die Insel noch sehr ursprünglich, es gibt nur wenig Lampenlicht und wenn's Dunkel (und aufgrund der 4000 Höhenmeter auch fies kalt) wird krabbelt man eben unter die Bettdecke. Ein echtes Abenteuer hingegen war die Rückfahrt. Annette und Rachema wollten einen frühen Bus nach Cusco nehmen und unser Tourboot wäre erst spät gefahren. Also sind wir (ich mit meinem riesen Rucksack) einmal quer über die Insel maschiert (ja, es ging auch gut bergauf bevor es dann wieder 500 Stufen runter zum Hafen ging) und haben versucht auf ein anderes Boot zu kommen. Leider war das von wenig Erfolg gekrönt bis ich ein junges Holländisch-Indisches Paar aus London auf einem Charterboot gefunden habe. Die hatten schon abgelegt und die peruanische Crew war nicht so begeistert, aber sie sind dann nochmal umgedreht und haben uns mitgenommen. Per Anhalter fahren soll ich ja eigentlich nicht, aber ein Boot ist ja auch kein Auto, oder Mama?

Jetzt verbringe ich noch den heutigen Abend und morgigen Tag in Puno und dann geht's in einem Bus weiter nach Nasca, zu den Geoglythen. Danach fahre ich dann nach Lima und am Montag habe ich einen Flug von Lima nach Caracas. Ja und dann, dann bin ich schon fast wieder zu Hause. Am 25. Oktober geht mein Flieger von Caracas aus, am 26.10 komme ich in FFM an. Ich muss sagen, sogern ich auch weiter reisen würde, so langsam freue ich mich. Vor allem hat das mit dem Expressreisen so einen ganz grossen Nachteil. Sobald ich mal einen Tag nicht 23.5h beschäftigt bin (so wie heute nachmittag), langweile ich mich gleich exorbitant doll. Ich hoffe, das legt sich, wenn ich mal wieder mehr als ein oder zwei Nächte am selben Ort schlafe.

Montag, 6. Oktober 2008

Peru: Cusco und Machu Picchu

Von der Haupstadt Boliviens, La Paz, ist man relativ fix in Peru - und nur 12h dauert es bis zum "Nabel der Welt" - der alten Inkahauptstadt Cusco. Hier gibt es ueberall Ruinen und die Mischung aus kolonialem Stil der spanischen Eroberer und der alten Inkaarchitektur machen die Stadt super spannend. Aber dazu spaeter mehr. Denn wir haben uns gar nicht lange hier aufgehalten, sondern sind direkt am naechsten Tag mit dem Collectivo nach Ollaytambo im Heiligen Tal gefahren und haben von da aus den Zug nach Aguas Calliente genommen, dem Tourineppdorf am Fusse des Machu Picchu.

Machu Picchu ist wirkich ein echtes Weltwunder, allein schon wie die Inkas da staendig hoch und runter gewandert sind ist wunderlich, ganz zu schweigen wie sie die ganzen Steine da raufbekommen haben... Die faulen Touristen nehmen von Aguas Calliente den Bus und fahren hoch, doch das war uns einfach zu einfach. Also sind wir mal wieder um 3.30Uhr aufgestanden (langsam wird das zu meiner normalen Zeit) und sind um kurz nach vier losmaschiert. Long Story short: Bis zum Machu Picchu sind es 1750 Inkastufen (und egal wie toll die Leutchen bauen konnten, regelmaessige Stufen waren nicht grade ihre Staerke). Fuer die Wegstrecke haben wir etwa anderthalb Stunden gebraucht, aber mir ist ja sowas von klar warum die Spanier die Incastadt nie entdeckt haben - "Francisco, lass uns umdrehen, da kommt nichts mehr..." Aber trotz der nicht zu bestreitenden Anstrengung da hoch zu kraxeln wird man eben auch mit einer wirklich beeindruckenden Atmosphaere belohnt. Wenn man in den fruehen Morgenstunden durch den Regenwald marschiert kann man sich schon so richtig in die Zeit der Inkas hineinversetzen. Und der Ausblick ist eben auch magisch.

Eine kleine Statistik des Tages: Inklusive des Erklimmen des Berges Waynapicchu mit krasser Aussicht auf die Inkastadt sind wir in den 14h Trip ca. 10h, haben 1km Hoehenmeter ueberwunden, ebenso wie ca. 12000 (!) Inkastufen - und am Waynapicchu gab es welche die einen halben Meter hoch waren. Hinweisschild unten am Eingang: This path is only for the fit and the healthy. Und: Obese people might get stuck in the cave :o (kurz vor dem Gifel muss man durch eine keine kleine Enge Hoehle krabbeln). Auch lustig ist, das unten in den Ruinen x Aufpasser rumlaufen, so dass man sich ja nicht auf eine der Mauern setzen kann. Oben auf dem Waynapicchu gibt es hingegen weder Personal noch Begrenzungen. Bis zur Spitze (uebrigens mit 2650m der Zugspitze nicht unaehnlich) ist dass schon ein krasser Weg, da musste ich zwischendurch schon mal die eine oder andere Fotoalibipause einlegen und die Aussicht geniesen ;-) Dafuer sitzt man am Ende der Odysse wirklich auf der Spitze - nicht auf so einem langweiligen Platau, sondern auf dem einen hoechsten Punkt des Berges. Stressiger als rauf ist danach eigentlich nur wieder runter zu kommen. Wenn man da so auf den winzigen Stufen balanciert und in den Abgrund schaut kann man schon mal ein klein wenig Hoehenangst entwickeln (wobei ist das eigentlich Hoehenangst wenn man berechtigterweise Angst um sein Leben hat?). Was fuer ein Tag und was fuer ein Sportprogramm. Muss ich noch erwaehnen, das mir nun die Beine doch ein wenig schwer sind und ich am Abend auch ein wenig erschoepft war?! Und dann geht der Zug zurueck nach Ollaytambo auch noch um 5.30Uhr, diesmal also erst um 4.30Uhr aufstehen, yipie. Aber Machu Picchu ist all das definitiv mehr als wert. Eine ganz grosse Sache, diese alte Inkastadt, versteckt in den Anden.


Sonntag, 5. Oktober 2008

Bolivien: Salares und das Aliplano


Also erstmal vorweg: In Bolivien herscht KEIN Buergerkrieg. Und auch buergerkriegsaehnliche Zusaende sind krass uebertrieben. Im Westen, im den wir waren, hat man absolut gar nichts gemerkt. Im Osten gab s bei Strassensperren einige Ausschreitungen - das ist allerdings schon wieder passe und es wird verhandelt...Und wie man sieht sind die Soldaten auch so nett fuer mein Foto zu posieren ;-)

Aber nun zum Wesentlichen: Ich kann gar nicht beschreiben wie unglaublich schoen Bolivien ist, oder zumindest der Teil den wir gesehen haben. Wenn ich hier ein GB Fotos posten koennte, kaeme es doch immer noch nicht raus. Wir sind drei Tage mit dem Jeep durch's Altiplano gefahren und haben uns Lagunen, Flamingos (sehr schreckhafte Tiere ;o), Alpacas, Lamas und Pequnias, Berge, Kakteen (kleines Maedchen - grosser Kaktus) und Salzseen im Ueberfluss angesehen. Motto "Ich glaub ich hab noch gar kein Bild aus der Perspektive...". Und unser Fahrer "Sichard" (mit R, aber das konnte er nicht aussprechen) hat uns die ganze Zeit mit erstklassiger bolivianischer Schlagermusik unterhalten. Was Anfangs noch nervig war wurde schnell zum Gassenhauer. Felix und ich haben uns in Uyuni am Ende der Tour erstmal die CD gekauft. Manches ist eben auch so scheisse, dass es einfach toll ist :o Ein echtes Souvenier also, kommt garantiert auf meinen IPod....


Geschlafen haben wir unter einfachen Bedingungen, aber laengst nicht so schlimm, wie manche Leute uns vorher gesagt hatten. Telefon und Internet gab es nicht im Umkreis vieler vieler Kilometer. Also ein extrem entspannender Trip, trozt des fruehen Aufstehens. Man hatten ja im Gegenzug ab 19-20Uhr nichts mehr zu tun und Strom ist auch so ein Luxusgut... Dafuer haben wir eine Nacht auch in einem Refugio geschlafen, dass komplett aus Salz gebaut war. Diese Tour war auf jeden Fall echt einmalig und ich bin total froh, dass ich sie trotz der negativen Bolivien Presse gemacht habe. Wer mag kann sich dann im November ganz ganz viele tolle Bilder anschauen. Oder am Besten selbst hinfahren.

Unsere Tour endete am Mittwoch (01.10) in Uyuni, der ersten wirklichen Stadt (das Klein- sollte man aber nicht als Vorsilbe ignorieren) in Bolivien. Erstmal ein bisschen geshoppt, bin jetzt stolze Besitzerin eines Alpacapullovers (so schoen weiche Wolle) und dann ging es abends mit dem Bus weiter nach La Paz. Denn das Ziel lautet ja Machu Picchu, und das so schnell wie moeglich, denn Felix hat nur 10 Tage Zeit. Motto: "Weiter, immer weiter", gell Marcel ;o

So, und zum Schluss dann noch eine Referenz an die Busfahrt from Hell, ein etwas weniger positives Bolivienerlebnis: Mir hatten bereits viele Leute gesagt, dass die Busse in Bolivien zu wuenschen uebrig lassen, aber das ging eigentlich. Das wirklich krasse Erlebnis war die Strasse - oder das was man dafuer halten sollte. Ohne Mist, das war die reinste Karusselfahrt. Man wurde sowas von durchgeschuettelt, dass laesst sich einfach nicht beschreiben. Alle Sachen im Bus waren nachher an ganz anderen stellen als vorher (sehr lustig anzusehen wie wir alle umherkrochen um das Zeug zu suchen) und ich brauchte echt zwei Reisetabletten. Aber lustig war's ja irgendwie schon ;o

San Pedro del Atacama...oder 24h und man steht in der Wueste

Von Santiago aus haben Felix und ich uns am Freitag (26.09 - ja ich bin hinterher mit dem Bloggen) auf den Weg gemacht in den hohen Norden Chiles. 24h Busfahrt und man befindet sich mitten in der Wueste - allerdings ist die Region um Atacama auch einfach unglaublich beeindruckend. Wir haben Ausfluege ins Valle de la Luna und zu den Gysiren gemacht (grossartig, um 3.30Uhr aufstehen, Temperaturen von -10Grad und dann in den heissen Quellen baden) und ich habe mein grosses Koennen als Sandboarder entdeckt :-) Bei den Touren musste allerdings auf 4300m feststellen, dass mir die Hoehe gar nicht gut bekommt. Aber da muss ich wohl durch, hoffentlich wird's noch besser - zumindest hoffe ich das, denn ab Montag machen wir eine 3-taegige Tour durch das Altiplano in Bolivien, unter anderem rauf bis auf 4900m...