Sao Paulo, was soll man ueber eine Stadt schreiben, in der jedes Haus fuer seinen eigenen Buergersteig verantwortlich ist und die so huegelig ist wie San Francisco, in der es 4 Millionen Autos gibt und einem erst Mittags auffaellt, dass das kein Nebel sondern Smog ist, der einem die Luft raubt. Wir haben heute sowohl die reiche Ecke der Avenue de Paulista gesehen, als auch das traditionelle Downtown, in dem es wirklich chaotisch zugeht. Nachdem wir 24h spaeter und einige Euro reicher (lieben Dank an die Lufthansa und ihre ueberbuchten Fluege) doch in Sao Paolo angekommen sind, haben ich mich schon ein bisschen verloren gefuehlt. Aber Mittags haben wir uns dann mit Viktor getroffen, den wir bei Couchsurfing.com kennengelernt haben. Er hat uns dann an die Hand genommen und uns Sao Paulo naeher gebracht. Meine Lieblingsstadt wird das hier definitiv nicht, aber es hat schon seinen ganz eigenen Charm. Wir sind hier in einem echt tollen Hostel, und morgen gehts dann fuer zwei Naechte zu Vitor und seiner Family. Und was habe ich heute noch gelernt...vergesst Caipirinha. Die trinken hier den Cachaca mit allen moeglichen Fruechten. Ich hatte eine die sich Jabuticaba nennt und fuer die es nicht mal eine Uebersetzung gibt. Dann hatten wir noch Maracuja, Erdbeeren und einmal die traditionellen Limetten. Also, Obst, das koennen die Brasilianer. Wir waren auf dem Mercato Municipal und da habe ich mindestens 20 neue Fruechte kennengelernt. Einfach grandios, kein Vergleich mit dem was wir in Deutschland kennen. Jetzt ists 21.30Uhr Ortszeit und der Jetlag und der Cachaca arbeiten hand in hand, so das ich inzwischen echt muede bin. Wir machen uns jetzt noch nen lustigen Abend im Hostel und in drei Tagen gehts weiter nach Rio...Berichte folgen.
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