Montag, 25. August 2008

Sao Paulo II & International Congress

Habe meinen ersten Inlandsflug inklusive Transfer mit öffentlichen Nahverkehrsbus super gemeistert. Ehrlich gesagt einfach als von Frankfurt nach Düsseldorf zu fliegen, denn sowas wie Handgepäckbestimmungen für Inlandsflüge scheint's hier nicht zu geben. Ich sag nur "kommen sie halt ein Stündchen vor Abflug". Back in SP habe ich mich zur Site des IC durchgewuselt und aufgrund meines späten Fluges leider das Opening und Global Village verpasst. Dennoch wurde aus meinem geplanten Gastauftritt für einen Abend die Teilnahme am gesamten Alumnikongress. Daher war ich von Donnertstag bis Sonntag Gast im schönen Holiday Inn, dem grössten Hotel Brasiliens. Nett mal wieder nicht mit X Leuten einen Raum zu teilen, sondern nur einen Zimmergenossen zu haben.

Die Konferenz war der Hammer, der Alumnikongress wurde gänzlich in den IC integriert. Aufgrund meines doch noch recht zeitnahen Studienabschlusses wurde ich dann auch mal "Babyalumna" getauft ;-) Die Session waren super und, man wird es kaum glauben, sie und nicht die Parties gaben den Ausschlag warum ich unbedingt bleiben wollte. Sie hatten ein wirklich geniales Faciteam und mit David Cooperrider (Entwickler Appreciative Inquiry) und Toke Moller (Entwickler des Art of Hostings) zwei wirkliche Grössen dabei. Ich hatte ausserdem das Glück zwei Stunden in einem kleinen Kreis mit Toke zu landen und super viel über Art of Hosting zu lernen. Also, kurzum, bin begeistert - ganz grosses Tennis.

Aber auch die Parties waren wirklich nett, vor allem der brasilianische Abend in einer Samba School mit Musik und Darbietungen aus allen Teilen Brasiliens. Witzig ist auch, dass die Brasilianer einfach das Partyende verweigern, ihre eigenen Instrumente auspacken und noch 2h weiter musizieren, klatschen und singen. Ja, das gäb's dann zu Hause eher nicht...
Seit Sonntag Abend bin ich wieder bei Vitor und seiner Familie aus der ersten Sao Paulo Zeit. Bin wieder total herzlich aufgenommen worden und hier habe ich auch Ingo wieder getroffen, der schon einen Tag früher hier angekommen war. Das ist hier wahrlich nicht die schönste Stadt in der wir waren, aber dank Vitor, seiner Familie und seinen Freunden habe ich mich hier wohl am wohlsten gefühlt. In 3 1/2 Stunden geht's aber nun schon wieder weiter. Auf nach Foz do Iguçu, an die grossen Wasserfälle. Dort werden wir dann auch nach ein, zwei Tagen die Grenze nach Argentinien überqueren. Vielleicht gibt's noch ein kurzes Gastspiel in Paraguay, denn dazu muss man nur über eine Brücke laufen und ist im Shopping Paradies. Dumm nur, dass der Rucksack bereits recht schwer ist.
PS: Mein Akkuladegerät für die Kamera, dass ich dummerweise bei meinen Eltern und nicht hier in meinem Rucksack hatte, ist da :) Ingo konnte es gegen Zahlung von 1 Real für mich in Salvador abholen bevor auch er wieder nach SP geflogen ist. Jetzt gibt's endlich auch wieder digitale Fotos. Yipiiieeeee!!!!!!!!!!!!!!

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