
Während Mendoza 1031km von Buenos Aires entfernt liegt sind es in die chilienische Haupstadt Santiago grade mal 380km. Aber zu früh gefreut wer meint, dass sich die Distanz in rund 4h bewältigen lässt, denn zum einen stehen diese dummen Berge - von manchen auch Anden genannt - mitten im Weg und man muss sich durcharbeiten, und zum anderen befindet sich auf dem höchsten Punkt die Grenze - und da wartet man dann halt auch mal ne Stunde, denn wir erinnern uns: Obst ist böse, also wieder Gepäck durchleuchten etc. pro Bus brauchen die ne halbe Stunde. Dumm nur wenn vor einem schon 3 andere warten... Also kurzum, 9h nach meiner Abfahrt traf ich endlich in Santiago ein.
Felix hat mich bereits am Busbahnhof erwartet und seitdem gab es ein ausgewogenes Programm. Santiago ist mal wieder eine echte Großstadt, und der allgegenwärtige Smog

ist nach all der Natur in Patagonien für ein Pottkind wie mich einfach ein Stück Heimat (nein, das im Hintergrund ist kein Nebel). Felix WG ist in Bellavista, dem Künstlerviertel mit vielen Studenten und den passenden Bars. Wir haben tolle Sachen gekocht, in der "Piojera" ein Erd- und ein Seebeben getrunken, die Uniparty mitgenommen (ich sag nur miercolespo) und natürlich das Sightseeing Programm absolviert. Nach der besagten Uniparty war der gestrige Tag zumindest für mich leider unverdient hart und grausam... naja, vielleicht nicht ganz unverdient, aber es ist ja auch nicht meine Schuld, dass ich erst die Beben zu mir nehmen musste und es erst danach mit dem Nationalgetränk, dem Pisco weiterging. Von daher musste ich's also nach gestern etwas ruhiger angehen lassen.
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